In Silent Conversation with Ingmar Bergman![]()
5. Juli – 7. September 2008
Vernissage: Freitag, 4. Juli, 18.30 Uhr
Ingmar Bergman gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Filmgeschichte. Sein beeindruckendes Repertoire und seine ausdrucksstarke Bildsprache prägten nicht nur mehrere Generationen von Filmregisseuren, sondern bilden ebenfalls Ausgangspunkt für das Schaffen zahlreicher, sich in verschiedensten Medien ausdrückender zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Dieses Aufgreifen des Mediums Film durch die Kunst muss als eine überaus vielschichtige Erscheinung verstanden werden, die zwischen Aneignung und Distanzierung, zwischen Umformung und Weiterentwicklung, zwischen Zitat und Reflexion changiert. Mit der Ausstellung In Silent Conversation with Ingmar Bergman macht das Kunstmuseum Thun die Mannigfaltigkeit der komplexen Zwiegespräche, die zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen mit dem Œuvre Ingmar Bergmans führen, sicht- und hörbar. Gezeigt werden Positionen, die sich mit Aspekten spezifischer Filme auseinandersetzen, wie auch Positionen, die das bergmansche Werk als Ausgangspunkt für individuelle Betrachtungen benutzen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten (D/E) von Dora Imhof, Thomas Elsaesser und Helen Hirsch im Christoph Merian Verlag.
Öffentliche Führungen:
Sonntag, 20. Juli, 11.15 Uhr mit Helen Hirsch, Direktorin.
Sonntag, 10. August, 11.15 Uhr mit Petra Giezendanner, wissenschaftliche Assistentin.
Mittwoch, 20. August, 19.15 Uhr mit Dominik Imhof, wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Sonntag, 31. August, 11.15 Uhr mit Petra Giezendanner, wissenschaftliche Assistentin.
Kunst à la carte:
In Silent Conversation with Ingmar Bergman: Mittwoch, 16. Juli, 12.30 – 13 Uhr.
Blicke sammeln, See Club Thun: Mittwoch, 13. August, 12.30 – 13 Uhr. Kosten: Fr. 12. – / 10. –.
Kurzführungen im Dialog mit dem See Club Thun:
Blicke sammeln: Samstag, 12. Juli, 15 – 15.30 Uhr mit Verena Stärkle und Peter Drollinger
Blicke sammeln: Mittwoch, 3. September, 12.30 – 13 Uhr mit Michel Erni und Marlis Stähli
Künstlergespräch mit Bettina Disler und Michael Kunze:
Samstag, 5. Juli, 11.15 Uhr. Rundgang durch die Ausstellung mit Bettina Disler, Michael Kunze und Petra Giezendanner. Kosten: Fr. 12. – / 10. –.
Matinee-Klavierkonzert mit Iris Gerber:
Sonntag, 24. August, 11.15 – 12.15 Uhr. Die zur Aufführung gebrachte Klaviermusik führt in Sphären, die den Bergman-Filmen innewohnen. Dabei geht es der Pianistin um die inneren Schwingungen und die suggestiven Unterschwelligkeiten der Filmsprache Bergmans, denen sie im Medium der Musik nachspüren wird.
Programm: Maria de Alvear (*1962) Uvas, Peteris Vasks (*1946) Herbstmusik, Ester Mägi (*1922) Lappische Juoigos-Melodien, Daniel Ritter (*1953) Introspektiv – nach einer Zeichnung Ludwig Wittgensteins, einer Skulptur von Franz West und einer Radierung von Daniel Ritter, John Cage (1912–1992) In a Landscape. Kosten: Fr. 14. – / 12. –.
Filme von Ingmar Bergman im Kino City, Thun:
Wilde Erdbeeren, Donnerstag, 28. August, 18.30 Uhr.
Persona, Montag, 1. September, 18.30 Uhr.
Sehnsucht der Frauen, Mittwoch, 3. September, 18.30 Uhr.
Workshop für Erwachsene:
Mittwoch, 27. August, 19 – 21 Uhr. Malerisch lassen wir im Atelier Seelenstimmungen oder dem Seelenchaos freien Lauf. Mit Myriam Aline Loepfe. Anschliessend Apéro. Mit Anmeldung bis eine Woche vor dem Termin, Kosten: Fr. 16. – plus Eintritt.
SEH-Reise – Über die Kunstform des Panoramas und die Geschichte des Sehens:
Sonntag, 7. September, 11.15 Uhr, Vortrag von Stephan Oettermann im Wocher-Panorama. Anschliessend Picknick, mit Anmeldung bis eine Woche vorher, Kosten: Fr. 20. – / 16. –.
Workshops für Kinder:
Kunstforschungen in Ausstellung und Atelier für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren. Mit Anmeldung, Kosten: Fr. 7.–.
Samstag, 12. Juli, 10 – 12 Uhr. Malen von Filmbildern. Anmeldung Ferienpass: 033 335 40 47.
Samstag, 2. August, 10 – 12 Uhr. Bergpanoramen malen. Wocher-Panorama im Schadaupark.
Samstag, 6. September, 10 – 12 Uhr. Meinen eigenen Film zeichnen und spielen.
Samstag, 23. August 2008
Programm:
10.00 – 10.15
Begrüssung durch Helen Hirsch, Direktorin Kunstmuseum Thun, und die Moderatorin des Symposiums Dr. Nicole Hess, Filmkritikerin und Präsidentin Zürcher Filmpreis
10.15 – 11.00
Raphael Gygax, Kurator Migros Museum Zürich
«I had a strange dream, it was absolutely real» – Strategien des «Un»heimlichen in Bergmans Künstler-Filmtrilogie im Vergleich mit Beispielen der Gegenwartskunst
11.00 – 11.45
Dr. Dora Imhof, Freie Kunstkritikerin und Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich
«Without resolution, endlessly» – Loops in Film- und Videoinstallationen
11.45 – 12.15
Pause
12.15 – 13.00
Andrea Loux, Künstlerin, Bern und Berlin
Psychische Räume – Inszenieren von Befindlichkeiten
13.00 – 14.00
Mittag
14.00 – 14.40
Filmvorführung. Es handelt sich hier um eine motivorientierte Studie, die im Rahmen des von Prof. Dr. Thomas Elsaesser initiierten Projektes Ingmar Bergman neu interpretiert entstanden ist.
14.40 – 15.15
Prof. Dr. Thomas Elsaesser, Professor für Filmwissenschaft am Institut für Kunst und Kultur der Universität Amsterdam
Ingmar Bergman in the museum?
15.15 – 15.45
Diskussion zum Projekt mit Prof. Dr. Thomas Elsaesser, Jonas Moberg, Filmcutter, und Anne Bachmann, Universität Stockholm
15.45 – 16.15
Kaffeepause
16.15 – 17.00
Prof. Dr. Ursula von Keitz, Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Bonn.
An-Zeichenkunst. Gesicht und Emotion bei Ingmar Bergman
17.00 – 17.30
Diskussion zum Schluss
Michael Kunze, Ingmar Bergman (1), 2005/6 Karin Mamma Andersson, PARK Maria Finn, Summer after Monika, Act III, 2008 Joseph Beuys, Das Schweigen, 1973 Runa Islam, How Far to Farö, 2004-2005![]()
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